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Die
DOJO-Ordnung
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1.
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 | Der
Jiuka hat 1/4 Stunde vor der angegebenen Trainingszeit zu erscheinen
und darf das Dojo nicht vor dem offiziellen Trainingsschluß, außer
nach vorheriger Absprache mit dem Meister, verlassen.
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 | Am
Auslegen und Abräumen der Matten muß sich jeder beteiligen.
Das ständige Versäumen dieser Arbeit ist ein Verstoß gegen die
Kameradschaft.
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 | Die
Verbeugung:
- Beim Betreten oder Verlassen des Dojos im Stand an der Tür.
- Beim Betreten oder Verlassen der Matte während des Trainings
im Stand
- sonst im Knien am Mattenrand.
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2.
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 | Zum
Training muß jeder Jiuka, korrekt gekleidet, einen sauberen und
ordentlichen Budogi tragen.
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 | Der
Jiuka sollte das Dojo nur mit Fußbekleidung (keine Straßenschuhe)
betreten. Beim Trainingsbeginn wird diese sauber an der Dojowand
abgelegt.
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 | Die
Matte darf nur barfuß betreten werden.
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 | Schmuck
- insbesondere Hals- und Armbänder - sind vor Beginn des Trainings
abzulegen.
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 | Hände
und Füße sind gut zu reinigen, Nägel kurz zu halten und lange Haare
sicher und fest hochzustecken.
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 | Es
empfiehlt sich, 2 - 3 Stunden vor Trainingsbeginn keine Mahlzeiten
mehr zu sich zu nehmen (während des Trainings stengstens untersagt
!). Verschone Deinen Partner vor Knoblauch- oder Zwiebeldüften.
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3.
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 | Der
Jiuka hat jederzeit mit jedem zu üben, der ihn dazu auffordert. Höflichkeit
und gegenseitige Hilfe sind selbstverständlich.
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 | Beim
Randori (Übungskampf) zeigt man sich wie ein Samurai, der Kämpfer,
der seinen Gegner achtet !
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 | Das
Training soll möglichst leise vor sich gehen. Der Kiai ist statthaft.
Konversation über Nicht-Jiu-Themen zeugt von Unverständnis des
Geistes, der im Dojo herschen soll.
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4.
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 | Der
Jiuka hat die Anweisungen des Trainers und Meisters zu befolgen.
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 | Übt
ein Jiuka nicht oder folgt er den technischen Unterweisungen des
Lehrers, so hat er sich korrekt am Mattenrand hinzusetzen (Liegen auf
der Matte. Abstützen mit den Armen und ausgestreckte Beine sind im höchsten
Grade Verstöße gegen die Jiu-Etikette).
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 | Wenn
der Trainer am Trainingstag verhindert ist, übernimmt grundsätzlich
der nächsthöchste anwesende Dan- oder Kyu-Grad das Training. All
seine Anweisungen sind zu befolgen.
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5.
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 | Erzielte
Erfolge sollten nie zur Überheblichkeit führen.
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 | Wende
auch im Privatleben den Grundsatz " Nachgeben um zu siegen
" an.
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6.
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 | Der
Dan-Träger oder gar Meister sei immer Vorbild und ohne Arg.
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7.
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 | Achtet
die Frau und erweist Euch ihr gegenüber immer ritterlich.
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8.
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 | Es
ist verboten, Würfe und Griffe leichtsinnig oder mit Gewalt durchzuführen.
Die Ausführung der gelernten Würge und Griffe ist nur im Falle der
Notwehr zulässig.
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9.
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 | Notwehrparagraph
(§ 227 BGB):
"Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um
einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem
anderen abzuwenden."
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10.
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 | Auch
im Privatleben ist der Jiuka so korrekt, daß er den
Durchschnittsmenschen weit überragt.
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